Veranstaltungtl_files/Layout/pfeil_ueberschriften.gif Durchführung

So läuft die Veranstaltung ab:

Die Veranstaltung wird von den Moderatoren - zwei Schüler/innen- eröffnet. Die Moderatoren begrüßen alle Teilnehmer/innen und stellen die Landtagsabgeordneten kurz vor.

Beim darauffolgenden Warm-up sind helle Köpfe gefragt. Es treten verschiedene Teams im Quizduell gegeneinander an. Wer weiß mehr? Um dieses Duell zu gewinnen, müssen die Abgeordnerten und die Schüler/innen zusammenarbeiten! Denn die Teams bestehen aus je einer Landtagsabgeordneten/einem Landtagsabgeordneten und einer Schülerin/einem Schüler, die vom Wissen des anderen profitieren.

Der Schwerpunkt der Dialogveranstaltung liegt in der Diskussion an den Thementischen. Dabei tauschen die Expertengruppen an verschiedenen Thementischen sich zu einem festgelegten Debattenthema mit den Landtagsabgeordneten aus. Damit sich die Schülerinnen und Schüler ein umfassendes Bild aller Positionen machen können, rotieren die Landtagsabgeordneten und wechseln nach einigen Minuten den Tisch.

Nach dem Austausch an den Thementischen hat jede Expertengruppe kurz Zeit, sich zu besprechen und ein kurzes Resümee mit den drei stärksten Pro- und Contra-Argumenten zu verfassen. Danach hat jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit, die eigene Meinung bei der großen Abstimmung mit den Kärtchen zu äußern. Jetzt heißt es: Pro oder Contra?

Mit diesem Resümee und der Verabschiedung schließt die Veranstaltung.

Um aber die Eindrücke aus dem Projekt festzuhalten und den Dialog auch für die Übermittlung der gegenseitigen Wünsche und Erwartungen zu nutzen, kommen als Nachbereitung von dialogP die Wunschkarten zum Einsatz. Hier halten die Jugendlichen und die Abgeordneten fest, was sie in Zukunft gegenseitig voneinander erwarten.

 

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Genauere Informationen zu jedem einzelnen Schritt finden Sie untenstehend sowie in Ihren Projektmaterialien! Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

1. Begrüßung und Vorstellung

Begrüßung durch die Moderatoren (Willkommen in der Schule)

Dauer: ca. 10 Minuten

Zu Beginn der Dialogveranstaltung erfolgt eine Begrüßung und Vorstellung durch die Moderatoren. Anschließend stellen die Landtagsabgeordneten sich kurz vor sowie Ihre Motivation sich politisch zu engagieren. Ebenso werden die Schülergruppen, die sich gemeinsam auf jeweils ein Thema vorbereitet haben ("Expertengruppen") und ihre Erwartungen an den Dialog mit den Abgeordneten vorgestellt. 

2. Warm-up

Warm-up 

Dauer: ca. 10 Minuten

Um für eine aufgelockerte Stimmung zu sorgen, werden zunächst Quizfragen gestellt, welche die einzelnen Teams beantworten sollen. Ein Team besteht dabei aus einer Abgeordneten bzw. einem Abgeordneten und einer Schülerin bzw. einem Schüler. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die gerne an einer Quizrunde teilnehmen möchten, können zu Beginn der Veranstaltung ihren Namen auf einen Zettel schreiben und in die dafür vorgesehene Box werfen. Die Namen werden nach dem Zufallsprinzip von den Moderatoren gezogen.

Die von den Moderatoren gestellten Fragen beziehen sich einerseits auf landespolitische Themen, andererseits wird aber auch das Wissen aus Sport, Kultur und Lifestyle abgefragt. Die Teams bekommen zwöf Fragen mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten gestellt (A,B,C oder D) und erhalten einige Sekunden Zeit, um sich die richtige Antwort zu überlegen. Nach Aufforderung durch den Moderator halten die Teams gleichzeitig ihre Antwortkarten hoch. Das Team mit den meisten richtigen Antworten gewinnt.

3. Thementische

 

Thementische

Dauer: ca. 45-60 Minuten

Hier geht es um den eigentlichen Dialog. Die Schülerinnen und Schüler haben sich zuvor in Kleingruppen auf ein zu diskutierenden Thema vorbereitet und bilden nun eine Expertengruppe. Die Expertengruppe sitzen an einzelnen Tischgruppen (maximal sechs Thementische). Die Landtagsabegeordneten verteilen sich auf die Thementische. Nun wird zu den vorbereiteten Themen jeweils 8-12 Minuten diskutiert. Anschließend rotieren die Landtagsabgeordneten zum nächsten Tisch, um sich dort mit den Schülerinnen und Schülern über das nächste Thema auszutauschen. Sind alle Abgeordneten einmal an jedem Tisch gewesen, wird der Dialog an den Thementischen durch die Moderatoren beendet.

Die Anzahl der Thementische richtet sich dabei nach der Anzahl der teilnehmenden Landtagsabgeordneten. Die Diskussionszeit an den einzelnen Thementischen reguliert sich dabei anhand der Anzahl der Thementische.

 

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4. Auswertung und Abschied

Auswertung und Abschied

Dauer: ca. 10 - 20 Minuten

Nach der Diskussion an den Thementischen hat jede Expertengruppe kurz Zeit, sich zu besprechen und ein kurzes Resümee zu verfassen, das die drei stärksten Pro- und Contra-Argumente zu der Debattenfrage deutlich macht. Im Anschluss präsentieren der oder die Gruppensprecher/in das Resümee.

Es folgt eine Abstimmungsphase. Die Moderatoren bitten die Teilnerhmer zu den einzelnen Diskussionsfragen Stellung zu beziehen. Zunächst kommen die Politikerinnen und Politiker zu Wort: Sie nehmen die Pro- und Contra-Karte und begründen in einem Satz noch einmal ihre Position zur diskutierten Fragestellung. Anschließend sind alle Schülerinnen und Schüler gefragt. Sie wählen ihre Pro- oder Contra-Karten und halten sie demonstrativ in die Höhe. Freiwillige können sich in einem Satz ebenfalls zu ihrer Position äußern. Dies wird für alle diskutierten Themenfragen gemacht.

Am Ende der Veranstaltung bedanken sich die Moderatoren bei den Landtagsabgeordneten und bei den Schülerinnen und Schülern für ihre Teilnahme. Es folgt die Verabschiedung.

5. Nachbereitung

Nachbereitung

Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Landtagsabgeordneten haben im Nachgang von dialogP die Möglichkeit, ihre Wünsche an die Politik beziehungsweise an die Jugend zu formulieren. Auf Wunschkarten können sie ganz konkrete Wünsche an den jeweils anderen formulieren: Was fordern die Jugendlichen von den Abgeordneten? Und was erwarten die Abgeordneten eigentlich von den Jugendlichen?

Alle Beteiligten schreiben ihre Wünsche und/oder Erwartungen auf eine Wunschkarte und werfen diese in die Wunschbox. Die Wünsche werden abschließend vom dialogP-Team zusammengetragen, ausgewertet und weitergegeben. So soll der Dialog auch nachhaltig wirken und das Verständnis zwischen Jugend und Politik fördern.